Gelbfieber

englische Bezeichnung: yellow fever

Das Virus (Flavivirus), das das Gelbfieber verursacht, wird durch vorwiegend tagaktive Stechmücken übertragen. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Hauptreservoir des Erregers sind Affen. Sticht eine Mücke zunächst einen infizierten Affen und danach einen Menschen, kommt es zum sylvatischen oder Dschungel-Gelbfieber. In dichter besiedelten Gebieten kann die Übertragung Mensch-Mücke-Mensch zu epidemischen Ausbrüchen führen (urbanes oder Stadtgelbfieber). Die Infektion beginnt plötzlich mit hohem Fieber und allgemeinen Krankheitserscheinungen. Oft heilt die Krankheit danach aus. Es kann jedoch nach einer Woche zu einer dramatischen Verschlechterung mit Gelbsucht und Blutungen kommen, gefolgt von Herz-, Kreislauf-, Leber- und Nieren-Versagen. Diese Komplikationen führen oft zum Tode. Zur Sicherung der Diagnose dienen spezielle Blutuntersuchungen oder der Virusnachweis. Das Gelbfieber unterliegt einer strengen internationalen Meldepflicht.

Schutz: Impfung, geschlossene Kleidung, Repellentien in Endemiegebieten.


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