Ebola-Fieber

Beim Ebola-Fieber handelt es sich um eine seltene, jedoch äußerst lebensgefährliche Viruserkrankung, die ursprünglich nur in Zentralafrika beschrieben worden ist. Anfang 2014 kam es zum ersten Ausbruch im Westafrika. Nach einer Inkubationszeit von etwa 2-14 (maximal 21) Tagen setzen abrupt Kopfschmerzen, schweres Krankheitsgefühl, Muskelschmerzen, hohes Fieber, Bauchschmerzen und Lethargie ein. Später treten Hauterscheinungen hinzu. Ein großer Teil der Patienten verstirbt in der zweiten Krankheitswoche an massiven Blutungen in die inneren Organe. Eine Infektion erfolgt entweder über Fledermäuse (z.B. Besuch von Höhlen), Kontakt mit infizierten und erkrankten Wildtieren (Affen und Antilopen, typischerweise beim Jagen oder Verzehren von ungenügend durchgebratenem Fleisch) oder über Körperflüssigkeiten von Patienten (Blut, Urin, Stuhl). Krankenhauspersonal und Angehörige von Patienten sind besonders gefährdet, das Infektionsrisiko für (touristisch) ist Reisende äußerst gering.

Schutz: Meiden des Kontaktes mit Kranken und von Regionen mit bekannten Ausbrüchen. Eine Impfung gibt es bislang nicht.


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