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Aktuelle Meldungen aus der Reisemedizin
Stand: 24.03.2020
 
 
Auszug aus den aktuellen Meldungen
Gelbfieber: Seit Anfang Januar wurden im Nordosten des Bundesstaates Santa Catarina (S) 7 Infektionen gemeldet, ein Mensch ist verstorben. Anfang Januar sind in der Region Recife (Bundesstaat Pernambuco, NO) 14 Affen verendet. Die Todesursache wird überprüft, da gehäufte Todesfälle bei Affen auf das vermehrte Auftreten des Gelbfiebervirus hindeuten. Der Bundesstaat im Nordosten des Landes gilt bisher als Gelbfieber-frei. Seit Juli letzten Jahres sind landesweit 630 Menschen erkrankt, bei je einem Todesfall in den Bundesstaaten Para (N) und Santa Catarina (S) wurde die Infektion bestätigt. Zwischen Dezember 2016 und August 2017 wurde der größte Gelbfieberausbruch der letzten 30 Jahre verzeichnet. Derzeit wird noch für alle Reisenden eine Impfung empfohlen.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Dengue: Im Februar wurden 3 lokale Infektionen auf der Osterinsel bestätigt. Kurz nachdem der Vektor auf der Insel eingeschleppt wurde, gab es 2002 eine große Epidemie. Zu kleineren Ausbrüchen kam es in den Jahren 2006-2009, 2016, 2018 und 2019. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 25.02.2020
Coronavirus: Ausgehend von der Millionenstadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei hat sich seit Anfang Januar die Infektion mit dem zuvor unbekannten Coronavirus SARS-CoV-2 ausgebreitet. Die ersten Patienten waren bereits Ende Dezember erkrankt. Sie zeigten Symptome einer atypischen Lungenentzündung, häufig mit Fieber, Unwohlsein, trockenem Husten und Kurzatmigkeit. Seitdem ist die Zahl der bestätigten Fälle in China auf ca. 81.600 gestiegen, die meisten davon stammen aus der Provinz Hubei inkl. Wuhan. Etwa 3.280 Menschen sind verstorben. Insgesamt sind 31 Provinzen und die Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau betroffen, sowie die Städte Peking, Shanghai, Tianjin und Chongqing. Inzwischen soll es keine autochthonen Neuinfektionen mehr geben. Die Behörden haben die Ausgangssperren in Wuhan und der Provinz Hubei gelockert. Der Notfallausschuss der WHO hat am 30.01.2020 eine internationale Gesundheitsnotlage ("Public Health Emergency of International Concern" PHEIC) ausgerufen. Reisende sollten den Kontakt zu Erkrankten meiden und besonders sorgfältig auf Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen achten.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Dengue: Seit Beginn des Jahres wurden bereits ca. 1.160 Erkrankungen gemeldet. Im letzten Jahr sind ca. 9.400 Menschen erkrankt. Besonders betroffen waren die Gebiete an der Karibikküste und Regionen im nördlichen Binnenland. 2018 wurden ca. 2.735 Erkrankungen registriert. 2017 wurden ca. 5.560 Verdachtsfälle gemeldet. Die letzte schwere Dengue-Epidemie mit ca. 49.900 Erkrankungen wurde 2013 registriert. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten!
zuletzt aktualisiert: 13.03.2020
Poliomyelitis: Im März wurde die erste Infektion mit Impfstoff-abgeleitetem Poliovirus Typ 2 (cVDPV2) bestätigt. Bereits im September 2019 wurde das Virus bei Routineuntersuchungen in Umweltproben im Distrikt Abidjan nachgewiesen. Nach Vorgaben der WHO sollten alle Reisenden (Einheimische und Touristen), die sich länger als 4 Wochen im Land aufgehalten haben, bei der Ausreise eine Impfung gegen Polio vorweisen können. Die Impfung muss zwischen 4 Wochen und einem Jahr vor der Abreise erfolgen und in einem international gültigen Impfausweis dokumentiert sein. Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Coronavirus: Bisher wurden etwa 29.060 Infektionen mit SARS-CoV-2 bestätigt. 123 Menschen sind verstorben. Ende Februar wurde der erste Cluster in Deutschland gemeldet, bei dem die Infektionsquelle unbekannt ist. Ein Ehepaar aus dem Kreis Heinsberg in NRW ist erkrankt. Zeitgleich wurden 2 Infektionen in Baden-Württemberg bestätigt, das betroffene Paar hatte sich zuvor in Italien aufgehalten. Mindestens eine Kontaktperson ist erkrankt. Seit Mitte März werden aus allen Bundesländern Infektionen gemeldet. Die ersten Infektionen in Deutschland wurden bereits Ende Januar verzeichnet. Im Umfeld einer bayrischen Firma haben sich, ausgehend von einer infizierten chinesischen Kollegin, 14 Menschen infiziert. Es waren die ersten Mensch-zu-Mensch-Übertragungen außerhalb Asiens. Alle sind inzwischen geheilt bzw. konnten die Quarantäne verlassen. Im Rahmen mehrerer Evakuierungsmaßnahmen wurden ca. 130 Deutsche aus China nach Deutschland gebracht. Bei freiwilligen Tests wurden 2 Infektionen bestätigt, die Betroffenen sind symptomlos und werden in einer Frankfurter Klinik beobachtet. Die Gefahr für die deutsche Bevölkerung schätzt das RKI derzeit insgesamt als hoch ein. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes haben zahlreiche Länder Einreisekontrollen und Einreisebeschränkungen für Touristen aus Deutschland eingeführt.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Dengue: Seit etwa August letzten Jahres steigen die Fallzahlen an. Seitdem wurden etwa 6.810 Fälle gemeldet, allein 2.540 davon seit Anfang dieses Jahres. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Malaria: In den ersten beiden Monaten des Jahres wurde in einigen Distrikten im Bundesstaat Uttar Pradesh ein Anstieg der Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum registriert. Im vergangenen Jahr wurden landesweit offiziell 334.693 Erkrankungen und 50 Todesfälle gemeldet. Die höchsten Fallzahlen wurden erneut in den Bundesstaaten Uttar Pradesh, Chhattisgarh, Jharkhand und Orissa registriert. Sehr guter Mückenschutz ist immer zu beachten, die Mitnahme einer Notfallmedikation in der Regel sinnvoll und je nach Ausbruchslage auch eine Chemoprophylaxe zu diskutieren.
zuletzt aktualisiert: 17.03.2020
Dengue: Presseberichten zufolge gibt es in der Provinz Nusa Tenggara Timur (Östliche kleine Sundainseln) einen Ausbruch mit mehr als 2.700 Erkrankten und 32 Todesfällen. Landesweit wurden mehr als 17.820 Infektionen gemeldet, 104 Menschen sind verstorben. Schutz vor überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 13.03.2020
Coronavirus: Im Februar sind im Norden Italiens mehrere Cluster von Infektionen mit SARS-CoV-2 aufgetreten. Bisher konnte kein Bezug zu Reisenden in andere betroffene Länder nachgewiesen werden. Insgesamt sind etwa 64.000 Menschen erkrankt, es gab 6.077 Todesfälle. Die Behörden haben die betroffenen Gemeinden abgeriegelt. Landesweit wurden Großveranstaltungen abgesagt, Kindergärten, Schulen, Universitäten und Museen bleiben vorübergehend geschlossen. Reisende sollten besonders sorgfältig auf Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen achten.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Malaria: Presseberichten zufolge haben die Fallzahlen infolge starker Regenfälle im Bomet County (W) zugenommen. Aufgrund der Lage auf etwa 1.960 m Höhe gilt das Malariarisiko in der Region als gering. In Kenia ist das Malariarisiko regional sehr unterschiedlich. Sorgfältiger Mückenschutz ist immer zu beachten. Die Mitnahme einer Notfallmedikation ist in der Regel sinnvoll und je nach Reiseroute und Ausbruchslage ist auch eine Chemoprophylaxe zu empfehlen.
zuletzt aktualisiert: 03.03.2020
Cholera: Landesweit wurden seit Beginn des Jahres ca. 5.000 Infektionen gemeldet, 63 Menschen sind verstorben. Die Provinzen North Kivu, South Kivu, Tanganyika und Haut-Katanga sind am schwersten betroffen. Im letzten Jahr wurden rund 30.300 Erkrankungen und 514 Todesfälle registriert. 2018 wurden ca. 31.390 Infektionen und 1.042 Todesfälle verzeichnet. 2017 wurden landesweit etwa 55.000 Erkrankungen und 1.193 Todesfälle gemeldet. Hygiene und ggf. Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Dengue: Seit Beginn des Jahres wurden bereits ca. 17.550 Erkrankungen gemeldet, 2.029 davon wurden bestätigt. Ein Mensch ist verstorben. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Veracruz, Quintana Roo, Tabasco, Guerrero, Jalisco und Yucatán. Im letzten Jahr wurden 268.458 Erkrankungen gemeldet. 191 Menschen sind verstorben. Besonders betroffen war der Bundesstaat Chiapas im Süden des Landes. 2018 sind ca. 78.620 Menschen erkrankt, 45 Menschen sind verstorben. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Masern: Presseberichten zufolge sind in diesem Jahr allein in der Hauptstadt Mexiko City 67 Menschen erkrankt. Offiziell wurden landesweit ca. 330 Verdachtsfälle verzeichnet. Vor einer Reise sollte immer auch der Standardimpfschutz überprüft und ggf. aufgefrischt werden.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Darminfektionen: Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Im Februar sind in der Provinz Cabo Delgado (NO) 12 Menschen an einer Cholera-Infektion verstorben. Infolge heftiger Regenfälle wurden seit Beginn des Jahres mindestens 310 Verdachtsfälle und 13 Todesfälle registriert. Einen größeren Cholera-Ausbruch gab es zuletzt infolge des Zyklons Idai im März 2019. Hygiene beachten, Risikoreisende sollten geimpft werden.
zuletzt aktualisiert: 03.03.2020
Lassa-Fieber: Seit Anfang des Jahres sind die Fallzahlen gestiegen, es wurden 917 Infektionen bestätigt. Es gab 172 Todesfälle. Der saisonale Trend gleicht denen der beiden Vorjahre, allerdings sind die aktuellen Fallzahlen etwa doppelt so hoch wie 2019. Die Mehrzahl der Erkrankungen stammt aus den benachbarten Bundesstaaten Edo und Ondo. Im letzten Jahr wurden ca. 4.970 Verdachtsfälle gemeldet, 817 davon wurden bestätigt. 170 Menschen sind verstorben. 2018 wurden ca. 3.500 Verdachtsfälle und 171 Todesfälle verzeichnet. Es waren die größten bisher registrierten Ausbrüche in Nigeria. Lassa kommt in Nigeria regelmäßig vor und verbreitet sich v.a. über Nager. Für Reisende besteht nur ein geringes Infektionsrisiko.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Dengue: Seit Beginn des Jahres wurden bereits mehr als 184.430 Erkrankungen gemeldet, 14.156 davon wurden bestätigt. 46 Menschen sind verstorben. Im letzten Jahr wurden mehr als 11.810 Verdachtsfälle und 9 Todesfälle registriert. Besonders betroffen sind die Hauptstadt Asunción und das angrenzende Departement Central. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Mücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 17.03.2020
Masern: Seit Anfang des Jahres wurden 63 Infektionen bestätigt, die meisten in der Region Katalonien. Im letzten Jahr wurden 287 Erkrankungen gemeldet. Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 17.03.2020
Dengue: Die grippeähnliche, von Mücken übertragene Viruskrankheit kommt in Sri Lanka regelmäßig vor. Mit einem Übertragungsrisiko ist landesweit zu rechnen, insbesondere während und nach der Regenzeit. Seit Beginn des Jahres sind ca. 17.870 Menschen erkrankt und 2 verstorben. Die Fallzahlen liegen über denen der Vergleichszeiträume 2019 und des Rekordjahres 2017. Die meisten Infektionen wurden in den Distrikten Colombo (W) ), Trincomalee (NO) und Jaffna (N) registriert. 2017 waren die Fallzahlen besonders hoch, Presseberichten zufolge war es der bislang größte erfasste Ausbruch. Es wurden ca. 186.100 Erkrankungen gemeldet, etwa 395 Menschen sind verstorben. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Coronavirus: Anfang März wurden die ersten Infektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet, sie wurden aus Italien importiert. Mehre Mitglieder der gleichen Reisegruppe sind erkrankt. Inzwischen wurden insgesamt mehr als 400 Fälle gemeldet. Neben weiteren Importen aus anderen Ländern wurden auch lokale Fälle registriert. Reisende sollten den Kontakt zu Erkrankten meiden und besonders sorgfältig auf Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen achten.
zuletzt aktualisiert: 24.03.2020
Gelbfieber: Seit November 2019 wurden 8 Infektionen bestätigt, 4 im Distrikt Moyo (N), 3 im Distrikt Buliisa (W) und eine im Distrikt Maracha (NW). 3 der Betroffenen sind verstorben. Einzelfälle und kleinere Ausbrüche kommen immer wieder vor. Eine Impfung ist für alle Reisenden zu empfehlen und außerdem für die Einreise vorgeschrieben.
zuletzt aktualisiert: 25.02.2020
Masern: Ende Januar dieses Jahres hat die Regierung einen Ausbruch bestätigt. In diesem Jahr wurden ca. 6.640 Erkrankungen gemeldet. Seit Januar vergangenen Jahres wurden ca. 11.500 Verdachtsfälle registriert, 108 Menschen sind verstorben. Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 17.03.2020