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Aktuelle Meldungen aus der Reisemedizin
Stand: 12.07.2019
 
 
Auszug aus den aktuellen Meldungen
Influenza: In mehreren Bundesstaaten, u.a. South Australia, New South Wales und Queensland wurden schon seit April ungewöhnlich viele Grippe-Fälle gemeldet. Auf Tasmanien wurden bereits mehr Infektionen registriert als im gesamten Vorjahr. Inzwischen hat sich die Grippewelle über das ganze Land ausgebreitet. Bis Anfang Juli wurden landesweit etwa 130.050 Infektionen bestätigt, 2018 waren es zu dieser Zeit ca. 16.100. Rund 230 Menschen sind verstorben. In der Regel beginnt die Grippesaison auf der Südhalbkugel im Juni. Risikoreisende sollten Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 09.07.2019
Dengue: Seit Mai sind die Fallzahlen im Vergleich zu den letzten 5 Jahren gestiegen. Landesweit wurden allein im Juni 1.713 Erkrankungen gemeldet, im vergangenen Jahr waren es nur etwa 300. Anfang Juli wurde der dritte Todesfall in der Hauptstadt Dhaka gemeldet. Schutz vor tagaktiven Mücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 05.07.2019
Dengue: Im gesamten Land besteht ein hohes Risiko für Dengue. Seit Anfang des Jahres wurden 596.380 Infektionen und 366 Todesfälle bestätigt. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres wurden ca. 173.630 Verdachtsfälle und 139 Todesfälle gemeldet. Am stärksten betroffen waren die Bundesstaaten Minas Gerais, Parana, Roraima und Sao Paulo. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 02.07.2019
Dengue: Seit Februar wurden 66 Erkrankungen auf der Insel Rarotonga und 3 auf der Insel Aitutaki gemeldet, alle durch Dengue Serotyp DENV-1 verursacht. Eine Infektion mit DENV-3 wurde vermutlich aus Französisch Polynesien importiert. Der letzte Ausbruch wurde 2009 verzeichnet, er wurde durch den Serotyp DENV-4 verursacht. Einen Ausbruch von Serotyp DENV-1 gab es zuletzt 2007. Mückenschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 12.07.2019
Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden bereits ca. 4.640 Erkrankungen und 12 Todesfälle verzeichnet. Im vergangenen Jahr wurden ca. 6.050 Verdachtsfälle gemeldet, 1.802 Infektionen wurden bestätigt. 18 Menschen sind verstorben. Es zirkulieren alle 4 Serotypen. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
Dengue: Anfang Juli hat die Regierung den nationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Seit Anfang des Jahres wurden ca. 15.400 Verdachtsfälle und 44 Todesfälle registriert. 2018 sind ca. 7.940 Menschen erkrankt, es gab 3 Todesfälle. 2017 wurden ca. 5.090 Infektionen verzeichnet, 2016 waren es ca. 22.960. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 05.07.2019
Masern: Seit Jahresbeginn wurden landesweit mindestens 566 Erkrankungen gemeldet. Es ist die höchste Zahl im Vergleichszeitraum seit 10 Jahren. Besonders betroffen sind die Präfekturen Osaka, Tokyo, Kanagawa und Aichi. Es sind überwiegend Personen im Alter zwischen 15 und 39 Jahren betroffen. Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 07.06.2019
Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden bereits ca. 13.000 Verdachtsfälle registriert. Presseberichten zufolge gab es 30 Todesfälle. Im vergangenen Jahr wurden ca. 15.240 Infektionen und 16 Todesfälle gemeldet. Die Krankheit ist im Land endemisch und tritt vermehrt in der Regenzeit zwischen Mai und Oktober auf. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 09.07.2019
Dengue: Die Erkrankung kommt landesweit vor. Seit Januar wurden ca. 11.560 Infektionen und 27 Todesfälle gemeldet. Im vergangenen Jahr wurden ca. 6.200 Fälle registriert, 14 Menschen sind verstorben. Auch die Hauptstadt Vientiane ist betroffen. Die meisten Fälle wurden in den Provinzen Attapeu (S), Champassak (S) und Savannakhet (Z) verzeichnet. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 12.07.2019
Schlafkrankheit: Im Juni ist ein 36-jähriger Mann nach einem Angelausflug in das Nkhotakota Wildlife Reserve erkrankt. Er wurde zur Behandlung nach Johannesburg (Südafrika) gebracht. Im Dezember letzten Jahres wurde in einer Klinik in Johannesburg die Infektion bei einem britischen Volunteer bestätigt. Der 24-Jährige hatte in einem Naturschutzprojekt im Vwaza Marsh Wildlife Reserve im Norden Malawis gearbeitet. Mitte November 2018 wurde die Erkrankung bei einer 66 Jahre alten Niederländerin diagnostiziert. Sie hatte sich zuvor während einer Reise in verschiedenen Nationalparks im Norden Malawis aufgehalten. Bei Reisen in ostafrikanische Länder besteht ein geringes Risiko für die Schlafkrankheit. Schutz vor Tsetse-Fliegen (Überträger, tagaktiv) beachten. Bei Verdacht (Reaktion an der Stichstelle, unklares Fieber) sofort Arzt aufsuchen.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
Dengue: Seit Mai wurden 19 lokal erworbene Infektionen gemeldet. Die letzten Fälle dieser Art wurden 2015 registriert. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 28.06.2019
Dengue: Seit Anfang letzten Jahres gibt es einen Ausbruch mit mehr als 23.000 autochthonen Infektionen und 15 Todesfällen. Die erste Welle hatte ihren Höhepunkt zwischen März und April 2018. Die zweite Welle hat im Januar dieses Jahres begonnen und ihren Höhepunkt Ende April überschritten. Bisher sind mehr als 16.000 Menschen erkrankt und 9 von ihnen verstorben. Besonders betroffen sind die West- und die Südküste der Insel. Schutz vor den tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 28.06.2019
Zecken: Während der warmen Jahreszeit besteht ein Risiko für zeckenübertragene Krankheiten. FSME: Betroffen ist der gesamte eurasische Waldgürtel bis zum fernen Osten. Bei vorhersehbarer Exposition FSME-Impfung empfohlen, diese ist auch gegen die sibirische Variante des Virus wirksam. Borreliose: Mit einem Risiko ist landesweit zu rechnen. Aus dem Süden des Landes wurden in diesem Jahr bereits 79 Fälle von Krim-Kongo hämorrhagischem Fieber gemeldet. 3 Menschen sind verstorben. Expositionsprophylaxe (z.B. Repellentien, bedeckende Kleidung) und frühzeitige Zeckenentfernung sind empfehlenswert.
zuletzt aktualisiert: 09.07.2019
Schlafkrankheit: Im Juni ist eine 19-jährige Deutsche nach einem Aufenthalt im Südluangwa-Nationalpark im Osten Sambias erkrankt. Solche Fälle kommen immer wieder vor. Die afrikanische Trypanosomiasis (Schlafkrankheit) kommt in Sambia regelmäßig vor; insbesondere bei Aufenthalten in den Nationalparks besteht Infektionsgefahr. Schutz vor Tsetse-Fliegen beachten.
zuletzt aktualisiert: 09.07.2019
Dengue: Das Virus ist im Stadtstaat verbreitet. Da es dort keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ganzjährig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden ansteigt. In diesem Jahr liegen die Fallzahlen über denen der beiden Vorjahre. Bisher sind 6.721 Menschen erkrankt. Es gab 3 Todesfälle. Im vergangenen Jahr wurden 3.233 Infektionen verzeichnet. 2017 wurden 2.641 Fälle registriert. Das waren die niedrigsten Fallzahlen seit 2001. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 09.07.2019
Japanische Enzephalitis: Die Hauptübertragungszeit liegt zwischen den Monaten Juni und August. In diesem Jahr wurden bereits 12 Infektionen gemeldet. 2 Menschen sind verstorben. Mückenschutz beachten und ggf. Impfung erwägen.
zuletzt aktualisiert: 12.07.2019
Dengue: Seit Jahresbeginn wurden 6.089 Infektionen bestätigt, besonders betroffen sind die Küstenregionen Daressalam, Tanga und Pwani. 4 Menschen sind verstorben. Der Erreger kommt in Tansania regelmäßig vor. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 09.07.2019
USA
Masern: Seit Oktober 2018 wurden in den benachbarten Bundesstaaten New York und New Jersey mehrere Ausbrüche gemeldet. In diesem Jahr sind in 28 Bundesstaaten bisher 1.109 Menschen erkrankt. Es ist der größte Ausbruch seit dem Jahr 1992. Lokale Cluster kommen immer wieder vor, Reisende sollten ihren Impfschutz vor der Abreise überprüfen.
zuletzt aktualisiert: 09.07.2019