Typhus ist eine schwere fieberhafte Erkrankung, die durch eine Salmonellenart ausgelöst wird. Die Erreger gelangen mit verunreinigter
Nahrung oder Trinkwasser in den Körper. Nach einer Inkubationszeit von 1 bis 2 (3) Wochen entwickelt sich hohes Fieber mit
schwerem Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen und Verstopfung. Im zweiten Stadium treten Hautveränderungen (Roseolen) auf, Leber
und Milz vergrößern sich stark, es kann zu erbsenbreiartigen Durchfällen kommen. Komplikationen wie Darmdurchbruch und Bauchfellentzündung
können tödlich verlaufen. Weitere Komplikationen sind Hirnhaut-, Lungen-, Herz- und Knochen-Entzündungen. Beim "Paratyphus"
handelt es sich um verwandte Erreger, die ein ähnliches, etwas milderes Krankheitsbild hervorrufen. Die Diagnose ist aus dem
Blut, später aus dem Stuhl zu sichern.
Die Typhusimpfung bietet eine Schutzrate von 50 - 70%. Es gibt Kombinationsimpfungen gegen Typhus und Hepatitis A.