Afrikas Tourismus hat zuletzt schwere Zeiten erlebt. In Folge der verheerenden Ebola-Epidemie sind die Reisebuchungen deutlich zurückgegangen - und zwar auch weit abseits der betroffenen Regionen, etwa in den Safari-Ländern Tansania und Namibia. Auch wenn diese Länder von den Ebola-Gebieten so weit entfernt liegen wie Spanien oder Deutschland: Afrika wird häufig als ein Land wahrgenommen.

Die fehlenden Einnahmen aus dem Tourismus sorgten so für zusätzliche Probleme auf dem Kontinent. Mit dem Rückgang der Ebola-Fallzahlen erholt sich der afrikanische Reisesektor langsam.

Auch wir als Reise- und Tropenmediziner sind gefragt, wenn es darum geht, eine differenzierte Sicht auf diesen großen Kontinent zu vermitteln - wissen wir doch, dass Gesundheitsrisiken und notwendige Prophylaxe bei Afrikareisen in hohem Maße variieren - je nach Region, Art und Grund der Reise und den individuellen Voraussetzungen des Reisenden. Mit dem großen Themenkomplex "Reisen nach Afrika" möchten wir uns im Rahmen des 17. Forums Reisen und Gesundheit in Berlin beschäftigen.
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