im Rahmen der ITB-Berlin 2010
12.+ 13. März 2010
 
Ein längerer Aufenthalt im Ausland ist heute für viele Berufstätige, Schüler und Studenten eine notwendige und wichtige Voraussetzung, um beruflich erfolgreich zu sein. Aber auch das Interesse am Leben in fremden Ländern und das Bedürfnis, sinnvolle Hilfe in ärmeren Regionen der Welt zu leisten, sind immer häufiger Motive für einen Langzeitaufenthalt im Ausland. Doch die Vorbereitungen und die Gesundheitsvorsorge für ein solches Vorhaben sind deutlich komplexer als für eine Urlaubsreise, insbesondere wenn der Aufenthalt in einem der ärmeren Länder dieser Welt geplant ist. Dies betrifft nicht nur die hygienischen Verhältnisse und ungeahnte Gesundheitsgefahren, sondern auch das Annehmen ungewohnter Normen. Bei Berufstätigen kann die begleitende Familie Rückhalt und Orientierung bieten. Krisen können gemeinsam gemeistert und durchlebt werden, andererseits können sich jedoch auch Pubertäts-, Schul-, Ehe- und Identitätskrisen verstärken.

Das 11. Forum Reisen und Gesundheit im Rahmen der ITB Berlin 2010 greift in 18 Vorträgen die wichtigsten Aspekte der Gesundheitsvorsorge für Langzeitaufenthalte im Ausland auf. Dazu gehören u.a. die Vorbereitung und Beratung von beruflich Langzeitreisenden und Weltenbummlern sowie Migranten, die ihre Familien besuchen möchten. Es werden die häufigsten Infektions- und sonstigen Risiken wie Hautinfektionen und sexuell übertragbare Krankheiten, aber auch Unfälle und Risiken durch Gifttiere thematisiert. Wie in jedem Jahr werden darüber hinaus die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen der Malariaprophylaxe und -behandlung sowie der Schutzimpfungen vorgestellt.

Wir laden Sie herzlich zu dieser interessanten reisemedizinischen Fortbildung in einem attraktiven Umfeld ein und würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen. Wie in den vergangenen Jahren erhält jeder Teilnehmer einen Gutschein für den Besuch der ITB und damit Gelegenheit, sich über die Vielfalt der Reiseangebote, die uns in der reisemedizinischen Beratungspraxis begegnen, näher zu informieren.

PD Dr. med. T. Jelinek, CRM Centrum für Reisemedizin
Dr. med. Enno Winkler, Auswärtiges Amt – Gesundheitsdienst