Borreliosen in Nordamerika - ein Risiko für Reisende?
Dr. med. B.W. Zieger
Städtisches Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt, Institut für Tropen- und Reisemedizin
 
In der Übersichtsarbeit wird detailliert auf die folgenden Inhalte eingegangen:
  • Einleitung und Historie
  • Erreger
  • Vektoren
  • Vorkommen in Nordamerika
  • Erkrankungsrisiko im Vergleich zu Europa
  • Häufigkeit der einzelnen Krankheitsmanifestationen
  • Stadieneinteilung
  • Mögliche Mehrfachinfektionen nach Zeckenexpositi in Nordamerika
  • Diagnostik
  • Interpretation von Titerergebnissen
  • Therapie
  • Vorbeugungsmaßnahmen
  • Impfstoffentwicklung
§ Die Schlussfolgerung heißt:
  1. Gegenüber Europa besteht keine andere Gefährdungsmöglichkeit hinsichtlich einer Erkrankung an Borreliose bei Reisen nach Nordamerika, außer bei Aufenthalten in den Hochrisikogebieten Connecticut und auf Long Island (NY).
  2. Solange ein Impfstoff generell nicht zur Verfügung steht, ist die Expositionsprophylaxe die wichtigste individuelle Schutzmöglichkeit.