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| Influenza A H1N1 ("Schweinegrippe", neue Grippe) | |||||||||
| Stand 03.05.2010 | |||||||||
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| Allgemeines "Schweinegrippe" (englisch: Swine Influenza) ist der Sammelbegriff für Erkrankungen durch Influenza-Viren bei Schweinen. Die seit langer Zeit bekannte, weltweit auftretende Tierseuche bleibt in der Regel auf Schweine beschränkt. Grippe-Viren des Subtyps A/H1N1 wurden bereits 1930 in Schweinen nachgewiesen und treten regelmäßig in den USA auf. Ende April 2009 meldeten jedoch zunächst Mexiko und die USA vermehrt Grippe-Erkrankungen beim Menschen, die durch Influenza A (H1N1) verursacht wurden. Innerhalb weniger Wochen hatte sich diese Grippewelle nahezu weltweit ausgebreitet. Es handelt sich um einen neuen Erreger, der von Mensch zu Mensch übertragbar ist und in seiner Erbinformation Teile von Influenzaviren des Typs A vom Schwein, vom Menschen und von Vögeln aufweist. |
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| Krankheitsbild Erkrankung beim Menschen Die Übertragung des neuen Virus erfolgt über Tröpfchen beim direkten Kontakt mit Infizierten - auch schon beim Sprechen, Husten oder Niesen. Die Inkubationszeit, also der Zeitraum von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit, liegt bei maximal 1 Woche. Die Symptome der Schweine-Grippe ähneln denen der saisonalen Grippe: Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit sowie Husten. Einige Menschen, die mit Schweineinfluenza-Viren infiziert waren, berichteten über Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei den tödlichen Verläufen traten auch Lungenentzündungen auf. Die meisten Erkrankungen verlaufen relativ mild, allerdings scheint das Risiko für schwere Krankheitsverläufe und Komplikationen bei chronisch Kranken, Schwangeren und stark übergewichtigen Patienten erhöht zu sein. Nach den bisherigen Informationen sind auch Personen, die gegen die saisonale Grippe geimpft wurden, nur unvollständig oder überhaupt nicht vor einer Ansteckung mit dem neuen Virus geschützt. Viele ältere und bekannte Medikamente, so genannte Virostatika, sind ebenfalls gegen den Erreger unwirksam. Andere Medikamente, so genannte Neuraminidasehemmer, werden zur Behandlung eingesetzt. |
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| Vorbeugung Die Übertragung erfolgt über die Luft als "Tröpfcheninfektion". Daher sollte man engen Kontakt zu Erkrankten möglichst meiden und Hygienemaßnahmen (Händewaschen, niemanden anhusten bzw. -niesen) beachten. Eine Gefährdung durch Verzehr von unzureichend gegartem Schweinefleisch ist denkbar, in der Praxis aber unwahrscheinlich, da Grippeviren beim Erhitzen leicht abgetötet werden. In Deutschland ist die Impfung gegen die Schweinegrippe seit Ende Oktober 2009 möglich. Zu Beginn der Impfaktion sollten zunächst vor allem Beschäftigte im Gesundheitsdienst, Personen ab einem Alter von 6 Monaten mit erhöhter Gefährdung aufgrund einer Vorerkrankung, wie beispielsweise chronische Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes, sowie Schwangere (nach Risiko-Nutzen-Abwägung durch den behandelnden Arzt) und Wöchnerinnen geimpft werden. Seit Anfang Dezember empfiehlt die STIKO auch allen anderen Personengruppen eine Impfung. Dabei sollen vorrangig weiterhin die genannten Risikogruppen, dann enge Kontaktpersonen sowie Kinder (ab. 6 Lebensmonat) und Jugendliche, danach Erwachsene zwischen 25 und 59 Jahren und schließlich über 60-Jährige geimpft werden. Derzeit wird für alle Altersgruppen eine einmalige Impfung empfohlen. Kinder erhalten dabei jeweils nur eine halbe Erwachsenendosis des Impfstoffs. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für alle Versicherten, die sich impfen lassen möchten. Informationen zu dem Ablauf der Impfung in den einzelnen Bundesländer veröffentlicht das Bundesministerium für Gesundheit auf folgender Internetseite: www.neuegrippe.bund.de Hinweise für Reisende Nach dem bisherigen Kenntnisstand ergeben sich folgende Ratschläge bei Reisen in Gebiete mit erhöhtem Schweinegrippe-Aufkommen:
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Pressemeldungen:
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| Haftungsausschluss Die vorstehenden Angaben ersetzen keine ärztliche Beratung. Sie stammen aus diversen Informationsquellen, vorrangig der WHO, sind nach bestem Wissen zusammengestellt und entsprechen dem neuesten Stand. Für ihre Richtigkeit kann das CRM keine Verantwortung und für irgendwelche Gesundheitsschäden auf Ihrer Reise keine Haftung übernehmen. Reisenden wird empfohlen, sich vor der Reise ärztlich beraten zu lassen. |
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