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Aktuelle Meldungen aus der Reisemedizin
Stand: 22.07.2016
 
 
Auszug aus den aktuellen Meldungen
Gelbfieber: Entsprechend den Angaben der WHO wurden seit Ende des letzten Jahres landesweit 3.682 Verdachtsfälle registriert, 361 Menschen sind verstorben. Laut Aussage der Gesundheitsbehörden wurde seit Anfang Juni keine neue Infektion gemeldet. In 16 der insgesamt 18 Provinzen wurden Infektionen bestätigt, alle Provinzen melden Verdachtsfälle. Am stärksten betroffen sind die Provinzen Luanda (NW) und Huambo (W). Bis Anfang Juni wurden mehr als 10 Millionen Menschen geimpft. Impfschutz beachten. Bei der Einreise ist eine (einmalige) Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Presseberichten zufolge wird aktuell auch bei der Ausreise ein Impfnachweis verlangt.
Meldung eingestellt am: 22.07.2016
Tollwut: Innerhalb von etwa 8 Wochen wurden 2 Tollwutfälle registriert. Ende Mai ist eine Frau im Bezirk Zaqatala (N) verstorben und Anfang Juli ein 10-jähriger Junge im Bezirk Salyan (SO). Eine erhöhte Gefahr besteht, auch in den Städten, vor allem durch streunende Hunde. Bei entsprechenden Kontakten sofort einen Arzt aufsuchen, bei vorhersehbarem Risiko und längerem Aufenthalt vorbeugende Impfung empfohlen.
Meldung eingestellt am: 15.07.2016
Darminfektionen: Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit, auch für Cholera. Seit Anfang Juli wurden mindestens 15 Erkrankungen aus der Hauptstadt Addis Abeba gemeldet. Hygiene sowie ggf. Impfschutz gegen Cholera beachten.
Meldung eingestellt am: 15.07.2016
Dengue: Bis Mitte Juli wurden in der Hauptstadt Dhaka 471 Fälle gemeldet, 183 allein im Monat Juni und bereits 147 im Juli. 3 Menschen sind verstorben. Die Fallzahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
Meldung eingestellt am: 22.07.2016
Einreiseimpfvorschrift: Aufgrund der anhaltenden Gelbfieber-Ausbrüche in Angola und der Demokratischen Republik Kongo werden ab Juli dieses Jahres die Einreiseimpfvorschriften vorübergehend verschärft. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung ist bei Einreise und auch bei Zwischenstopp oder Umstieg (Transitverkehr) in einem der beiden Länder erforderlich. In einigen Teilen Brasiliens besteht ebenfalls ein Infektionsrisiko. Eine Impfung ist deshalb für Reisende in die entsprechenden Gebiete empfehlenswert.
Meldung eingestellt am: 17.06.2016
Zecken: Während der warmen Jahreszeit steigt das Risiko für zeckenübertragene Krankheiten. In Deutschland und den Nachbarländern werden im Wesentlichen zwei Krankheiten durch Zeckenstiche übertragen. Mit der Borreliose ist flächendeckend zu rechnen. Die FSME kommt mit regional unterschiedlicher Dichte vor, besonders in weiten Teilen Bayerns, Baden-Württembergs und vereinzelt in Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen im Saarland und im Süden Sachsens (Vogtlandkreis). Im Juni sind im Landkreis Reutlingen (Baden-Württemberg) 2 Menschen erkrankt. Die Infektion erfolgte vermutlich durch den Verzehr von Ziegenrohmilchprodukten eines lokalen Hofes. Schutz vor Zeckenstichen beachten, bei Expositionsgefahr in FSME-Risikogebieten ist eine Impfung empfehlenswert.
Meldung eingestellt am: 24.06.2016
Dengue: Seit Anfang des Jahres sind landesweit ca. 8.300 Menschen erkrankt, es gab 10 Todesfälle. Die meisten Fälle wurden in den Bundesstaaten Kerala und Karnataka verzeichnet. Landesweit wurden im vergangenen Jahr ca. 99.900 Fälle gemeldet und 220 Todesfälle registriert. Mit 15.867 Infektionen und 60 Todesfällen war Delhi inkl. der Hauptstadt Neu Delhi am stärksten betroffen. Hier wurden in dieser Saison die höchsten Fallzahlen innerhalb der letzten 20 Jahre registriert. Schutz vor tagaktiven Überträgermücken (Aedes-Arten) beachten.
Meldung eingestellt am: 08.07.2016
Gelbfieber: Ende April wurde ein Ausbruch offiziell gemeldet, seitdem wurden ca. 1.870 Verdachtsfälle mit 85 Todesfällen registriert. 59 Fälle wurden aus Angola importiert, 2 lokale Infektionen wurden im Norden des Landes gemeldet, 7 weitere aus dem Hauptstadtdistrikt Kinshasa und den benachbarten Provinzen Kwango und Kongo-Central. Impfschutz beachten. Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden vorgeschrieben. Kinder unter 12 Monaten sind von dieser Regelung ausgenommen.
Meldung eingestellt am: 22.07.2016
Dengue: In diesem Jahr wurden bisher ca. 36. 040 Verdachtsfälle verzeichnet, 1.215 Erkrankungen verliefen schwer. 7 Menschen sind verstorben. Am stärksten betroffen sind die Bundesstaaten Chiapas, Guerrero, Tabasco und Veracruz. Bis Ende Dezember letzten Jahres wurden ca. 218.660 Verdachtsfälle registriert. 39 Menschen sind verstorben. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
Meldung eingestellt am: 19.07.2016
Gelbfieber: In diesem Jahr wurden bisher landesweit mehr als 100 Verdachtsfälle gemeldet, 20 Menschen sind verstorben. Am stärksten betroffen ist die Region Junin. Im vergangenen Jahr wurden landesweit insgesamt nur 17 Erkrankungen gemeldet, 2014 waren es 15. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 19.07.2016
Dengue: In weiten Teilen des Landes ist die Zahl der Erkrankungen in diesem Jahr gestiegen. Am stärksten betroffen ist die Region Calabarzon gefolgt von Central Visayas, Central Luzon, Northern Mindanao, und Soccsksargen. Landesweit wurden bis Ende Juni mehr als 52.000 Infektionen und mindestens 207 Todesfälle registriert. Schutz vor tagaktiven Überträgermücken beachten.
Meldung eingestellt am: 12.07.2016
Dengue: Die grippeähnliche, von Mücken übertragene Viruskrankheit kommt in Sri Lanka regelmäßig vor. Mit einem Übertragungsrisiko ist landesweit zu rechnen, insbesondere während und nach der Regenzeit. In diesem Jahr wurden bereits ca. 25.360 Infektionen registriert. 40 Menschen sind verstorben. Etwa 8.020 Erkrankungen wurden allein in Colombo verzeichnet. Insgesamt sind im vergangenen Jahr ca. 29.780 Menschen erkrankt, 56 Menschen sind verstorben. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
Meldung eingestellt am: 22.07.2016
Hepatitis A: Seit Anfang des Jahres wurden 522 Infektionen gemeldet, im gesamten Vorjahr waren es nur 127 Fälle. Am stärksten betroffen ist der Norden des Landes. Reisende sollten auf eine sorgfältige Hygiene achten. Impfschutz empfohlen.
Meldung eingestellt am: 19.07.2016
Zika-Virus: Mitte Februar wurde auf Trinidad bei einer 61-jährigen Frau eine lokal erworbene Infektion bestätigt. Bis Mitte Juli wurden 146 weitere lokale Erkrankungen registriert. Von Tobago wurden 2 Fälle gemeldet. Der Erreger wurde 1947 erstmals in Uganda beschrieben, später auch in einer Reihe anderer afrikanischer und südostasiatischer Länder. Im vergangenen Jahr wurden die ersten Infektionen in Süd- und Mittelamerika nachgewiesen. Reisende, insbesondere Schwangere, sollten auf sorgfältigen Mückenschutz achten.
Meldung eingestellt am: 22.07.2016
USA
Hepatitis A: Seit Mitte Juni gibt es auf der Insel Oahu (Bundesstaat Hawaii) einen Ausbruch mit mindestens 52 Infektionen. Als Infektionsquelle wurde ein Eisverkaufsstand am Einkaufszentrum Waikele Center in Waipahu identifiziert. Neben sorgfältiger Hygiene ist für die genannte Region derzeit eine Impfung zu empfehlen.
Meldung eingestellt am: 15.07.2016
USA
Pest: Mitte Juli wurde der zweite Fall in diesem Jahr in New Mexico gemeldet. Ein 77-Jähriger aus dem County Bernalillo ist erkrankt. Im Juni hatte sich ein 16 Jahre alter Junge im County Rio Arriba infiziert. Im Mittleren Westen der USA gibt es ausgedehnte Naturpestherde, wo der Erreger sein Reservoir in zahlreichen wildlebenden Kleinsäugern, vorwiegend Hörnchen, aber auch in Katzen hat. Kontakt mit derartigen Tieren sollte gemieden werden. Übliche Repellents schützen auch vor Flohbissen.
Meldung eingestellt am: 22.07.2016
Malaria: Landesweit wurden bis Mitte Mai 104.369 Erkrankungen gemeldet. Am stärksten betroffen ist der Bundesstaat Bolivar, gefolgt von Amazonas, Sucre, Delta Amacuro, Monagas und Zulia. Sorgfältigen Mückenschutz und Mitnahme einer Notfallmedikation beachten. Eine regelmäßige Chemoprophylaxe kann ggf. sinnvoll sein. Aufgrund der desolaten wirtschaftlichen Lage sind Medikamente im Land kaum verfügbar.
Meldung eingestellt am: 12.07.2016