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Aktuelle Meldungen aus der Reisemedizin
Stand: 21.06.2016
 
 
Auszug aus den aktuellen Meldungen
Gelbfieber: Seit Ende des letzten Jahres wurden landesweit ca. 3.140 Verdachtsfälle registriert, 345 Menschen sind verstorben. In 16 der insgesamt 18 Provinzen wurden Infektionen bestätigt, alle Provinzen melden Verdachtsfälle. Am stärksten betroffen sind die Provinzen Luanda (NW) und Huambo (W). Bis Anfang Juni wurden mehr als 10 Millionen Menschen geimpft. Impfschutz beachten. Bei der Einreise ist eine (einmalige) Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Presseberichten zufolge wird aktuell auch bei der Ausreise ein Impfnachweis verlangt.
Meldung eingestellt am: 17.06.2016
Dengue: Seit Anfang des Jahres ist die Zahl der Neuinfektionen stark gestiegen. Landesweit wurden bisher ca. 73.900 Verdachtsfälle registriert, mehr als die Hälfte wurde labortechnisch bestätigt. Mindestens 11 Menschen sind verstorben. Besonders betroffen sind die Provinzen Misiones und Formosa an der Grenze zu Paraguay. Ein 60-Jähriger aus der Provinz Misiones ist verstorben. Im letzten Jahr sind landesweit 3.935 Verdachtsfälle registriert worden. Ein Großteil der Infektionen wurde aus der Provinz Córdoba gemeldet. Mückenschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 21.06.2016
Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden landesweit ca. 25.600 Verdachtsfälle gemeldet, 75 Erkrankungen verliefen schwer. Im vergangenen Jahr wurden 22.630 Verdachtsfälle registriert, 1.158 Erkrankungen konnten bestätigt werden. Schutz vor tagaktiven Mücken beachten.
Meldung eingestellt am: 14.06.2016
Einreiseimpfvorschrift: Aufgrund der anhaltenden Gelbfieber-Ausbrüche in Angola und der Demokratischen Republik Kongo werden ab Juli dieses Jahres die Einreiseimpfvorschriften vorübergehend verschärft. Eine Gelbfieber-Impfbescheinigung ist bei Einreise und auch bei Zwischenstopp oder Umstieg (Transitverkehr) in einem der beiden Länder erforderlich. In einigen Teilen Brasiliens besteht ebenfalls ein Infektionsrisiko. Eine Impfung ist deshalb für Reisende in die entsprechenden Gebiete empfehlenswert.
Meldung eingestellt am: 17.06.2016
Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden bereits ca. 4.350 Verdachtsfälle gemeldet. 476 Erkrankungen verliefen schwer, es gab 24 Todesfälle. Im vergangenen Jahr wurden ca. 16.870 Infektionen und 103 Todesfälle registriert. Mückenschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 14.06.2016
Zika-Virus: Anfang Mai wurde die erste lokale Infektion bestätigt. Bis Mitte Juni wurde ein zweiter Fall registriert. Reisende, insbesondere Schwangere, sollten auf sorgfältigen Mückenschutz achten.
Meldung eingestellt am: 14.06.2016
Chikungunya: Seit Mai wurden im County Mandera (NO) 580 Erkrankungen gemeldet. Unter den Betroffenen sind auch zahlreiche Mitarbeiter des Mandera Referral Hospitals. Das Virus ist in Kenia endemisch, verursacht aber nur selten größere Ausbrüche. Starke Niederschläge während der aktuellen Regenzeit begünstigen eine Zunahme der Vektoren. Mückenschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 17.06.2016
Gelbfieber: Ende April wurde ein Ausbruch offiziell gemeldet, seitdem wurden ca. 1.050 Verdachtsfälle mit 71 Todesfällen registriert. 58 Fälle wurden aus Angola importiert, 2 lokale Infektionen wurden im Norden des Landes gemeldet, 6 weitere aus dem Hauptstadtdistrikt Kinshasa und den benachbarten Provinzen Kwango und Kongo-Central. Impfschutz beachten. Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden vorgeschrieben. Kinder unter 12 Monaten sind von dieser Regelung ausgenommen.
Meldung eingestellt am: 21.06.2016
Ebola hämorrhagisches Fieber: Am 9. Juni hat die WHO den Ausbruch erneut für beendet erklärt. Ende März waren eine 30-Jährige und 2 ihrer Kinder erkrankt. Es war bereits das dritte Mal, dass die Epidemie wieder aufflammte, nachdem das Land bereits für Ebola-frei erklärt worden war. Zuletzt hatte die WHO Mitte Januar den Ausbruch für beendet erklärt. Im März 2014 wurden die ersten Infektionen aus dem Nachbarland Guinea importiert, danach hat sich die Erkrankung landesweit ausgebreitet. Insgesamt sind während des Ausbruchs 10.675 Menschen erkrankt und 4.809 von ihnen verstorben. Eine Infektion erfolgt entweder über Fledermäuse (z.B. Besuch von Höhlen), Kontakt mit infizierten und erkrankten Wildtieren (Affen und Antilopen, typischerweise beim Jagen oder Verzehren von ungenügend durchgebratenem Fleisch) oder über Körperflüssigkeiten von Patienten (Blut, Urin, Stuhl). Da weitere Erkrankungen nicht ausgeschlossen werden können, rät das Auswärtige Amt dringend die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen, sich von sichtbar Kranken fernzuhalten und bei Reisen ins Landesinnere besondere Vorsicht walten zu lassen.
Meldung eingestellt am: 10.06.2016
Hand-Fuß- und Mundkrankheit (HFMD): Seit April steigt die Zahl der Neuinfektionen kontinuierlich an. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Selangor, gefolgt von Johor, Kuala Lumpur, Sabah und Sarawak. Die Übertragung der Viren erfolgt sowohl über Speichel, Tröpfchen, Sekret aus Bläschen als auch fäkal-oral (auch indirekt über Gegenstände). Reisende sollten besonders auf gute Hygiene achten.
Meldung eingestellt am: 21.06.2016
Gelbfieber: In diesem Jahr wurden bis Anfang April landesweit 54 Infektionen gemeldet, 7 Menschen sind verstorben. Am stärksten betroffen ist die Region Junin. Im vergangenen Jahr wurden landesweit insgesamt nur 17 Erkrankungen gemeldet, 2014 waren es 15. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 10.06.2016
Zika-Virus: Ende Dezember haben die Gesundheitsbehörden die erste Infektion bestätigt. Bis Ende Mai hat sich die Fallzahl auf 1.501 erhöht. Ende April wurde der erste Todesfall registriert. Die Übertragung erfolgt durch tagaktive Mücken. In der Regel verläuft das Zika-Fieber leichter als das dort ebenfalls vorkommende Dengue-Fieber. Untersuchungen legen den Verdacht nahe, dass die Virusinfektion zu Fehlbildungen bei Neugeborenen führen kann. Reisende sollten auf sorgfältigen Mückenschutz achten. Schwangere sollten derzeit von nicht notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete absehen.
Meldung eingestellt am: 14.06.2016
Coronavirus: 2012 ist ein neuartiges Coronavirus (MERS-CoV, kurz für Middle East Respiratory Syndrome Corona Virus) aufgetreten. Als Tierreservoir und somit als Ansteckungsquelle für den Menschen werden Dromedare vermutet. Nach etwa 6 Wochen mit landesweit nur 2 Neuinfektionen ist es Mitte Juni zu einem Ausbruch mit mindestens 27 Fällen in Riad gekommen. Ein Mensch ist verstorben. Landesweit kam es bis zum 20. Juni zu 1.416 laborbestätigten Infektionen mit 594 Todesfällen. WHO-Experten sehen zum momentanen Zeitpunkt keinen Grund, von Reisen in die betroffenen Gebiete abzuraten. Eine Infektion zeigt sich meist in Form einer Lungenentzündung. Häufige Symptome sind Fieber, Husten und Schwierigkeiten beim Atmen. Reisende, die während oder nach einem Aufenthalt in den betroffenen Gebieten diese Symptome entwickeln, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen.
Meldung eingestellt am: 21.06.2016
Gelbfieber: Seit Mitte April wurden landesweit 68 Verdachtsfälle in 7 Distrikten registriert. Insgesamt 7 wurden labortechnisch bestätigt, 5 im Distrikt Masaka und je einer im Distrikt Rukungiri und Kalangala. Hier ist Ende April ein Mensch verstorben. Impfschutz unbedingt beachten. Laut einer Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums ist eine Impfung bei der Ein- und Ausreise für alle Reisenden vorgeschrieben.
Meldung eingestellt am: 03.06.2016
USA
Pest: Mitte Juni ist ein 16-Jähriger aus dem County Rio Arriba (Bundesstaat New Mexico) erkrankt. Es ist landesweit der erste Fall in diesem Jahr. Im Mittleren Westen der USA gibt es ausgedehnte Naturpestherde, wo der Erreger sein Reservoir in zahlreichen wildlebenden Kleinsäugern, vorwiegend Hörnchen, aber auch in Katzen hat. Kontakt mit derartigen Tieren sollte gemieden werden. Übliche Repellents schützen auch vor Flohbissen.
Meldung eingestellt am: 21.06.2016