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Aktuelle Meldungen aus der Reisemedizin
Stand: 24.05.2017
 
 
Auszug aus den aktuellen Meldungen
Vogelgrippe: Seit ihrem Erstauftritt im Februar 2006 sind der hochpathogenen Vogelgrippe durch Influenza A(H5N1) landesweit mehr als 34 Millionen Tiere zum Opfer gefallen. Von den Ausbrüchen betroffen waren mindestens 15 Provinzen, die meisten im dichter besiedelten Norden. Insgesamt wurden 359 menschliche Erkrankungen mit 120 Todesfällen von der WHO bestätigt. Nach einer Pause von etwa einem halben Jahr wurden Ende Februar 2 Erkrankungen gemeldet, ein Mensch ist verstorben. Anfang Mai wurde eine weitere Infektion gemeldet. Ein 35-jähriger Mann aus Kairo ist erkrankt. 2015 sind 147 Menschen erkrankt, es gab 41 Todesfälle. Im vergangenen Jahr wurden bis Ende September 10 Infektionen gemeldet, 4 Menschen sind verstorben. Kontakt zu lebendem oder frisch geschlachtetem Geflügel sowie Geflügelausscheidungen sollten vermieden werden.
Meldung eingestellt am: 16.05.2017
Masern: Seit Ende Dezember letzten Jahres wurden in der Wallonischen Region 288 Erkrankungen gemeldet, 163 davon wurden bestätigt. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 02.05.2017
Gelbfieber: Seit Anfang Januar haben die Gesundheitsbehörden ca. 3.175 Verdachtsfälle und 421 Todesfälle in den Bundesstaaten Minas Gerais, Espirito Santo (SO), Rio de Janeiro (SO), Bahia (NO), Maranhao (NO), Sao Paulo (SO), Tocantins (Z), Rondonia (NW), Para (N), Amapa (N), Mato Grosso do Sul (SW), Rio Grande do Sul (S), Santa Catarina (S), Parana (S), Goias (Z) und im Distrito Federal gemeldet. 756 Infektionen wurden bestätigt. Einzelne Verdachtsfälle wurden in den Bundesstaaten Goias (Z) und Mato Grosso do Sul (W) verzeichnet. Es ist der größte Ausbruch in den letzten 30 Jahren. Die Behörden haben Impfkampagnen gestartet. Im vergangenen Jahr gab es landesweit 6 autochthone Infektionen verzeichnet, die meisten im Bundesstaat Sao Paulo (SO). Derzeit wird für alle Reisenden eine Impfung empfohlen.
Meldung eingestellt am: 16.05.2017
Masern: Seit Mitte März sind in der Provinz Plowdiw 71 Menschen erkrankt und ein 10 Monate altes Kind ist verstorben. Am stärksten betroffen ist die Provinzhauptstadt Plowdiw. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 16.05.2017
Dengue: Seit August letzten Jahres wurden in der gesamten Region Centre ca. 2.750 Verdachts- und 21 Todesfälle verzeichnet. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
Meldung eingestellt am: 23.05.2017
Dengue: Ende April wurde eine Infektion im Distrikt Abidjan (SO) bestätigt. Seitdem ist die Zahl auf 12 gestiegen, es gab 50 weitere Verdachtsfälle. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
Meldung eingestellt am: 23.05.2017
Hantavirus-Infektionen: In diesem Frühjahr werden in Baden-Württemberg deutlich mehr Erkrankungen gemeldet als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Beim RKI liegen bis zur 17. KW bundesweit 354 Meldungen vor. Neben Baden-Württemberg sind Bayern, NRW und Niedersachsen besonders betroffen. Das Virus wird durch die Ausscheidungen von infizierten Tieren (Mäusen) übertragen. Infektionsgefahr besteht beim Einatmen des Erregers, der bei der Gartenarbeit oder beim Fegen von Gartenhäusern und Kellern mit dem Staub aufgewirbelt wird.
Meldung eingestellt am: 23.05.2017
Masern: In Duisburg (NRW) wurden in diesem Jahr bereits mehr als 290 Erkrankungen gemeldet. Auch Essen, Dortmund und Oberhausen melden einen Anstieg der Infektionen. In ganz NRW wurden 381 Infektionen verzeichnet. Eine 37-jährige Frau aus Essen ist an den Folgen der Infektion verstorben. In Hessen wurden in diesem Jahr 84 Fälle gemeldet. In diesem Jahr wurden bundesweit bis KW. 17 offiziell 638 Erkrankungen gemeldet, im vergangenen Jahr waren es insgesamt 323. Der Impfstatus sollte bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen überprüft und ggf. ergänzt werden.
Meldung eingestellt am: 23.05.2017
Masern: Seit Anfang des Jahres wurden landesweit ca. 2.395 Infektionen gemeldet. Am stärksten betroffen sind die Regionen Piemont, Lazio, Lombardei, Toskana, Abruzzen, Venetien und Sizilien. Es sind überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene erkrankt. Mitte Mai hat die Regierung die Einführung einer Impfpflicht für Kinder beschlossen. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 23.05.2017
Cholera: Im Oktober 2016 wurde ein Ausbruch gemeldet, bis Ende März dieses Jahres wurden ca. 23.500 Fälle gemeldet, 108 Menschen sind verstorben. Seit Ende April dieses Jahres nehmen die Erkrankungen erneut stark zu. Mitte Mai hat die Regierung für die Hauptstadt Sanaa den Notstand erklärt. Seit Ende April sind dort mehr als 4.000 Menschen erkrankt. Landesweit wurden in 19 der 22 Gouvernements insgesamt etwa 29.300 Fälle registriert, 315 Menschen sind verstorben. Hygiene und ggf. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 23.05.2017
Cholera: Mitte Mai sind in Karen, einem Stadtteil von Nairobi, 3 Gäste einer Hochzeit an der Infektion verstorben und 5 weitere erkrankt. Insgesamt wurden in diesem Jahr landesweit 303 Infektionen und 5 Todesfälle registriert. Seit Ende Dezember 2014 wurden landesweit ca. 16.000 Infektionen mit mindestens 245 Todesfällen gemeldet. Auch in 2016 wurden aus verschiedenen Teilen des Landes kleinere Ausbrüche gemeldet. Hygiene beachten, Impfschutz für Risikoreisende erwägen.
Meldung eingestellt am: 23.05.2017
Dengue: Anfang Mai wurden in Mombasa (S) 153 Erkrankungen gemeldet. Das Virus wurde Ende der 1970er Jahre erstmals in Ostafrika nachgewiesen. Seitdem kam es immer wieder zu kleineren Ausbrüchen. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
Meldung eingestellt am: 09.05.2017
Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF): Seit Ende April sind im Bezirk Likati (Provinz Bas-Uele, NO) 37 Menschen an Symptomen eines hämorrhagischen Fiebers erkrankt, es gab 4 Todesfälle. Im Mai hat die WHO 2 Ebola-Infektionen bestätigt. Eine Ausbreitung auf andere Regionen wird aufgrund der Abgeschiedenheit und schweren Erreichbarkeit nicht befürchtet. Das Infektionsrisiko für (touristisch) Reisende ist gering.
Meldung eingestellt am: 23.05.2017
Zika-Virus: Seit Anfang März 2016 wurden 58 u.a. aus Venezuela und Guyana importierte Infektionen bestätigt. Mitte März letzten Jahres wurde die erste lokale Erkrankung verzeichnet. Presseberichten zufolge ist die Zahl bis Mitte Mai dieses Jahres landesweit auf 1.850 Fälle gestiegen. Im November 2015 gab es die ersten Nachweise in Mittelamerika. Die Übertragung erfolgt durch tagaktive Mücken, vorwiegend Aedes-Arten. In der Regel verläuft das Zika-Fieber leichter als das dort endemische Dengue-Fieber. Untersuchungen haben ergeben, dass die Virusinfektion bei Neugeborenen infizierter Mütter Fehlbildungen des Gehirns (Mikrozephalie) verursachen kann. Reisende sollten auf sorgfältigen Mückenschutz achten. Schwangere sollten derzeit von nicht notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete absehen.
Meldung eingestellt am: 19.05.2017
Mumps: In diesem Jahr wurden in Auckland bereits 79 Infektionen registriert. Die meisten Betroffenen sind Schüler zwischen 10 und 19 Jahren. Solche lokalen Ausbrüche kommen immer wieder vor, Austauschschüler und Studenten sollten ihren Impfschutz vor der Abreise überprüfen.
Meldung eingestellt am: 12.05.2017
Meningitis: Während der Trockenzeit (Dezember-April) kommt es in den Ländern des "Afrikanischen Meningitisgürtels" regelmäßig zu Meningokokken-Epidemien. Seit Dezember letzten Jahres wurden landesweit ca. 13.420 Erkrankungen, darunter mindestens 1.069 Todesfälle, gemeldet. Am stärksten betroffen sind die Bundesstaaten Zamfara, Katsina, Sokoto, Kebbi und Niger im Norden des Landes. Reisenden wird eine tetravalente Meningokokken-Impfung empfohlen.
Meldung eingestellt am: 12.05.2017
Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden ca. 4.740 Infektionen bestätigt, es gab ca. 19.320 Verdachtsfälle. 26 Menschen sind verstorben. Landesweit wurden 2016 ca. 30.870 Verdachtsfälle registriert, 124 Infektionen verliefen schwer. 41 Menschen sind verstorben. Am stärksten betroffen ist erneut der Norden des Landes. 2015 wurden ca. 39.500 Erkrankungen und 52 Todesfälle registriert, damit haben sich die Fallzahlen im Vergleich zu 2014 etwa verdoppelt. Schutz vor tagaktiven Überträgermücken beachten.
Meldung eingestellt am: 16.05.2017
Masern: Im April ist in Lissabon ein 17-jähriges Mädchen an einer Lungenentzündung als Folge einer Masern-Infektion verstorben. Sie war nicht geimpft. Seit Anfang des Jahres wurden 29 Fälle gemeldet, besonders betroffen sind die Distrikte Lissabon (W) und Faro (S). Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 16.05.2017
Masern: Seit Beginn des Ausbruchs im September letzten Jahres wurden ca. 5.730 Erkrankungen gemeldet, 25 Menschen sind verstorben. 38 der 41 Kreise sind betroffen. Im Jahr 2015 wurden lediglich 15 Fälle registriert. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 23.05.2017
Zika-Virus: Im Februar 2016 haben die Gesundheitsbehörden die ersten 4 lokalen Infektionen bestätigt. Im vergangenen Jahr wurden 129 Fälle gemeldet und in diesem Jahr waren es bisher 3. Presseberichten zufolge gab es seit April mindestens 34 Verdachtsfälle. Bereits im November 2015 waren im benachbarten Samoa Erkrankungen aufgetreten. Die Übertragung erfolgt durch tagaktive Mücken. In der Regel verläuft das Zika-Fieber leichter als das dort ebenfalls vorkommende Dengue-Fieber. Untersuchungen haben ergeben, dass die Virusinfektion zu Fehlbildungen bei Neugeborenen führen kann. Reisende sollten auf sorgfältigen Mückenschutz achten. Schwangere sollten derzeit von nicht notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete absehen.
Meldung eingestellt am: 23.05.2017
Malaria: Die Leitung des Krüger Nationalparks (Provinz Limpopo, NO) hat in einer Pressemeldung Ende Mai Touristen zur sorgfältigen Malariaprophylaxe aufgefordert. Ausgiebige Regenfälle in diesem Jahr haben die Mückenpopulation und damit das Malariarisiko ansteigen lassen. Zum Ende der aktuellen Malaria-Saison, die im Oktober letzten Jahres begann, sind die Fallzahlen im April noch einmal gestiegen. Insgesamt wurden ca. 4.300 autochthone Infektionen und 76 Todesfälle gemeldet. Am stärksten betroffen sind die Verbreitungsgebiete der Provinz Limpopo (NO). Im Westen des Distrikts Waterberg (Provinz Limpopo, NO) wurden Mitte März 46 Infektionen bestätigt. Das betroffene Gebiet um die Gemeinden Lephalale und Thabazimbi gilt als malariafrei. Sehr guter Mückenschutz ist immer zu beachten, die Mitnahme einer Notfallmedikation in der Regel sinnvoll und je nach Ausbruchslage und Reiseroute auch eine Chemoprophylaxe zu diskutieren.
Meldung eingestellt am: 23.05.2017
Schlafkrankheit: Mitte Mai wurde die Erkrankung bei einem Niederländer diagnostiziert. Er hatte sich zuvor während einer Reise im Nordwesten Tansanias (u.a. in der Serengeti) aufgehalten. Im Verlauf der letzten Jahre sind einzelne Besucher des Serengeti-Nationalparks nach der Rückkehr an dieser gefährlichen Parasitose erkrankt. Schutz vor Tsetse-Fliegen (Überträger, tagaktiv) beachten. Bei Verdacht (Reaktion an der Stichstelle, unklares Fieber) sofort Arzt aufsuchen.
Meldung eingestellt am: 19.05.2017
USA
Mumps: Im vergangenen Jahr wurden landesweit ca. 5.310 Erkrankungen gemeldet, es sind die höchsten Fallzahlen seit 10 Jahren. Am stärksten betroffen sind die Bundesstaaten Arkansas und Iowa, gefolgt von Illinois, Oklahoma, Massachusetts und Indiana. Darunter waren auch zahlreiche Cluster an Universitäten. In Arkansas, Oklahoma, Washington, Missouri, Pennsylvania und Hawaii wurden auch 2017 neue Fälle registriert. Landesweit wurden seit Anfang dieses Jahres 3.049 Erkrankungen verzeichnet. Solche lokalen Ausbrüche kommen immer wieder vor, Austauschschüler und Studenten sollten ihren Impfschutz vor der Abreise überprüfen.
Meldung eingestellt am: 19.05.2017