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Aktuelle Meldungen aus der Reisemedizin
Stand: 2.2.2012
 
 
Weitere Meldungen
Dengue: Nach WHO-Angaben gab es bis Ende November 2011 etwa 2.040 Erkrankungen. 2 Personen sind an der Infektion gestorben. Im gesamten Jahr 2010 wurden 11.500 Erkrankungen und 51 Todesfälle gemeldet. In 2012 erkrankten bisher 44 Personen an Dengue, 2 starben daran. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten!
Meldung eingestellt am: 30.01.2012
Malaria: Im Januar 2012 wurden für dieses Jahr bisher 106 Erkrankungen durch das dominikanische Gesundheitsministerium bekanntgegeben. Zur Zeit besteht ein erhöhtes Risiko (Alarmstufe Gelb) in den Provinzen Dajabon und Bahoruco. Neben effektivem Mückenschutz ist die Mitnahme eines Notfallmedikamentes (Chloroquin) für die Risikogebiete empfehlenswert.
Meldung eingestellt am: 30.01.2012
Masern: Der seit Juli 2011 registrierte Erkrankungsausbruch hat bis zur ersten Januarwoche zu insgesamt 203 Erkrankungen geführt, davon traten 131 in der Andenprovinz Tungurahua auf. Neben Tungurahua sind die Provinzen Pichincha mit der Hauptstadt Quito, Guayas, Pastaza und Chimborazo Cotopaxi betroffen. Die meisten Erkrankten waren nicht geimpft. Eine Masern-Impfkampagne wurde Ende Januar beendet. Meldungen vom vergangenen Oktober, dass alle Reisenden aus und nach Ecuador den Nachweis einer Masernimpfung erbringen müssen, wuden bisher nicht bestätigt. Impfschutz gemäß STIKO-Empfehlungen beachten.
Meldung eingestellt am: 30.01.2012
Dengue: Das ecuadorianische Gesundheitsministerium meldet aus der Provinz Guayas mit der Hauptstadt Guayaquil an der Pazifikküste des Landes 99 Dengue-Erkrankungen und den Tod eines 12-jährigen Kindes an Dengue-Fieber. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten!
Meldung eingestellt am: 02.02.2012
Malaria: Im Bundesstaat Rajasthan (NW) sind aufgrund verstärkter Regenfälle ungewöhnlich viele Malariafälle aufgetreten. Bei Reisen in diese Region ist aktuell eine Prophylaxe mit Malariamedikamenten nach Rücksprache mit dem Arzt zu erwägen. Auch in großen Städten (Delhi, Mumbai) ist ein guter Mückenschutz wichtig, da in Indien nicht nur im ländlichen Bereich Malaria-Erkrankungen auftreten. In ganz Indien sank die Zahl der bestätigten Malaria-Fälle/Jahr von ca. 2. Mio. im Jahr 2000 auf ca. 1,6 Mio. im Jahr 2010 ab, die Zahl der malariabedingten Todesfälle stieg leicht an. In ganz Indien wurden bis Ende November 2011 offiziell etwa 1.180.502 Fälle bestätigt. Mindestens 430 Personen sind an der Erkrankung verstorben. Es ist davon auszugehen, dass die tatsächlichen Fallzahlen mehrfach höher sind. Dringend Mückenschutz und ggf. Malariaprophylaxe beachten.
Meldung eingestellt am: 13.01.2012
Infektionskrankheiten: Hohes Risiko für Darminfektionen, speziell Durchfallerkrankungen einschließlich Ruhr und Cholera landesweit. Die seit Februar 2011 herrschende Cholera-Epidemie hat nach UNO-Angaben bislang zu mindestens 22.000 Erkrankten und 584 Todesopfern geführt. In einigen Regionen des Landes konnten die Erkrankungszahlen durch intensivierte Behandlungsmaßnahmen verringert werden, aber es werden weiterhin Fälle gemeldet, u.a. auch aus der Hauptstadt Kinshasa. Alle Formen der Virushepatitis kommen im Land vor. Angesichts des desolaten Gesundheitswesens ist davon auszugehen, dass der Polio-Erreger in der DRC weiterhin zirkuliert. Im Jahr 2011 wurden insgesamt 92 Fälle gemeldet, 2010 waren es 101. Der Erreger wurde wahrscheinlich aus Angola importiert. Schlafkrankheit und Tollwut sind weit verbreitet, Risiko auch für örtliche Auftritte von Pest, vor allem im NO des Landes, für Affenpocken sowie viralen hämorrhagischen Fiebern.
Meldung eingestellt am: 30.01.2012
Dengue: In der Gemeinde Santa Clara und benachbarten Gemeinden/Provinz Villa Clara in Zentral-Kuba sind 300 Erwachsene und 3 Kinder an Dengue-Fieber erkrankt und mussten stationär behandelt werden. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
Meldung eingestellt am: 02.02.2012
Dengue: Bis Ende November 2011 gab es über 66.600 Verdachtsfälle, 14.137 konnten labortechnisch bestätigt werden, 36 Erkrankte sind gestorben. Aktuell wird aus Yucatan ein starker Anstieg der Erkrankungszahlen gemeldet. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
Meldung eingestellt am: 02.02.2012
Dengue: Für die zentrale Andenregion Pasco wurde eine Warnung über einen Dengue-Ausbruch veröffentlicht. Ein weiterer Ausbruch findet zur Zeit in der Region Ucayali statt (DEN Typ 2). Hier wurden seit Oktober 2011 50.000 Dengue-Fälle mit 3 Todesfällen registriert. Betroffen ist auch die Hauptstadt der Region, Pucallpa, mit 1753 Erkrankten seit November 2011.In vielen Gesundheitszentren wird seit Anfang Januar ein Anstieg der Erkrankungen registriert. 2011 gab es bis Ende November etwa 28.600 Verdachtsfälle, davon wurden 8.827 labortechnisch bestätigt. 26 Erkrankte sind gestorben. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
Meldung eingestellt am: 02.02.2012
Dengue: Dengue kommt in verstärktem Maße auch ganzjährig vor. Die Regionen Metro Manila, Central Luzon und Calabarzon (Insel Luzon) sind am stärksten betroffen. Im gesamten Jahr 2011 gab es etwa 119.000 Erkrankungen und 639 Todesfälle. Aktuell wird aus Zamboanga City/Insel Mindanao ein seit Dezember 2011 in Gang befindlicher Ausbruch mit bisher 127 Erkrankten und zwei Todesfällen gemeldet.Schutz vor den überwiegend tagaktiven Mücken beachten.
Meldung eingestellt am: 02.02.2012
Darminfektionen: Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit; Cholera tritt während der Regenzeit (Oktober bis März) regelmäßig auf. Im Mpulungu Distrikt (Grenze zu Tansania) sind Anfang November 2011 erneut Cholera-Fälle aufgetreten, nur knapp einen Monat, nachdem dort die Infektion eingedämmt werden konnte. Seit Dezember 2011 gibt es einen Typhus-Ausbruch in der Stadt Mufulira an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Hygiene und ggfs. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 13.01.2012
Typhus: Bereits seit Oktober 2011 ist in Simbabwe ein Typhus-Ausbruch im Gange. Bis Ende Dezember erkrankten 1.500 Personen, in den ersten drei Januarwochen gab es weitere 350 Verdachtsfälle. Täglich werden nach Angabe des Gesundheitsministeriums zur Zeit 30 bis 50 Erkrankungsfälle pro Tag gemeldet. Auch hierfür werden als Ursache mangelhafte Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung angegeben. Hygiene und Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 02.02.2012
Chikungunya (CHIC), Dengue (DEN): Beide Arbovirosen sind in Sri Lanka endemisch. Mit einem Übertragungsrisiko ist landesweit zu rechnen, insbesondere während und nach der Monsunregenzeit. Bis zum 26. Januar wurden in diesem Jahr bereits 2.449 DEN-Erkrankungen und 8Todesfälle registriert. Im Jahr 2011 wurden landesweit etwa 28.140 Erkrankungen gemeldet, etwa 56% traten in der Westprovinz mit der Hauptstadt Colombo auf. 185 Menschen starben. Auch im Jahr 2010 gab es sehr viele DEN-Fälle, landesweit waren es 34.105 Erkrankungen und 246 Todesfälle. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
Meldung eingestellt am: 02.02.2012
Sicherheitshinweis: Starke Regenfälle in den nordöstlichen Provinzen Südafrikas (Mpumalanga und Limpopo) haben Anfang Januar dazu geführt, dass in einigen Gebieten Straßen und Wege unpassierbar und Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten sind. Davon betroffen sind auch Teile des Krüger Nationalparks und umliegende private Wildreservate. Die südafrikanische Nationalparkverwaltung informiert auf ihrer Homepage (sanparks.org.za) über die aktuelle Situation. Individualtouristen sollten die betroffenen Gebiete meiden. Touristen, die ihren Aufenthalt über einen Reiseveranstalter gebucht haben, wird empfohlen mit diesem Kontakt aufzunehmen (www.auswaertiges-amt.de).
Meldung eingestellt am: 23.01.2012
Dengue: Seit ca. einem Monat ist in Suriname ein Dengue-Ausbruch im Gange. Über 300 Personen wurden allein in einem akademischen Krankenhaus der Hauptstadt Paramaribo registriert. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
Meldung eingestellt am: 30.01.2012
Infektionskrankheiten: Risiko für Durchfallerkrankungen landesweit. Die Zahlen von Cholera-Erkrankungen sind dramatisch angestiegen. Im gesamten Jahr 2011 gab es 17.200 Erkrankungen und mehr als 450 Todesfälle. Bereits im Jahr 2010 wurden von internationalen Hilfsorganisationen (Ärzte ohne Grenzen, Internationales Rotes Kreuz) mehr als 6.800 Patienten behandelt. 37 der 61 Distrikte des Landes sind von der Epidemie betroffen. Die meisten Menschen leben unter extrem schlechten sanitären Bedingungen, so dass Trinkwasser mit Fäkalien verunreinigt wird. Im verarmten Bongor im Süden des Landes treten außerdem viele Masern-Fälle auf. Polio, zuvor bereits ausgerottet, wurde seit 2003 aus dem benachbarten Nigeria mehrfach importiert. 2011 wurden bereits 130 Fälle gemeldet. 2010 waren es 26. Hygiene und Impfschutz (Polio, Masern) beachten.
Meldung eingestellt am: 23.01.2012