Weitere Meldungen
Toxocariasis: Das gesamte Stadtgebiet von Buenos Aires ist mit dem Hundespulwurm (Toxocara canis) durchseucht. Der Parasit kann bei Kindern erhebliche gesundheitliche Probleme verursachen. Neben einer Infektion der Haut kann es auch zur Erkrankung verschiedener Organe und der Augen kommen.Die Übertragung von Eiern des Hundespulwurms auf den Menschen erfolgt durch orale Aufnahme mit verschmutzter Erde, möglicherweise auch über direkten Kontakt mit infizierten Hunden. Entsprechende Kontakte sollten gemieden werden.
Meldung eingestellt am: 02.03.2010
Dengue: Nach Ausbrüchen 2008 und Anfang 2009 im Tiefland von Bolivien sorgen ansteigende Fallzahlen von Dengue-Fieber aktuell wieder für Beunruhigung. Besonders betroffen sind die Departements Santa Cruz, Beni, Pando und Cochabamba im Norden und Osten des Landes. Schutz vor tagaktiven Stechmücken beachten.
Meldung eingestellt am: 08.03.2010
Meningokokken-Meningitis: Während der Trockenzeit (Dezember-April) kommt es in den Ländern des Afrikanischen Meningitisgürtels regelmäßig zu Meningokokken-Epidemien. Die diesjährige Epidemie trifft das Land früher und härter als erwartet; im Februar wurden bereits 1.251 Fälle mit ca. 200 Todesfällen registriert. Während der letzten Meningokokken-Saison infizierten sich in Afrika fast 25.000 Personen, von denen mehr als 1.500 verstarben. Impfschutz (ACWY) beachten.
Meldung eingestellt am: 02.03.2010
Erdbeben: Am 27.02.10 wurde Chile von einem schweren Seebeben der Stärke 8,8 erschüttert. Das Epizentrum lag ca. 329 km südlich von Santiago de Chile (Höhe der Stadt Concepción). Das Ausmaß der Opfer und Schäden, insbesondere in den Regionalhauptstädten Talca und Concepción, ist beträchtlich. Aufgrund von Plünderungen und gewalttätigen Ausschreitungen wurde in den Regionen VII und VIII der Ausnahmezustand ausgerufen. Die Gebiete wurden unter Militärverwaltung gestellt. Von nicht dringend erforderlichen Reisen in diese Regionen wird daher im Moment abgeraten. Laut Gesundheitsministerium sind bisher keine epidemischen Krankheitsausbrüche aufgetreten. Allerdings sind einige Gegenden noch ohne sicheres Trinkwasser und Abfälle stapeln sich in den Strassen, sodass präventive Maßnahmen verstärkt eingesetzt werden.
Meldung eingestellt am: 08.03.2010
Hantavirus: In Baden-Württemberg sind seit Jahresbeginn mehr als 85 Fälle einer Hantavirus-Infektion registriert worden. Dies übertrifft die saisonale Häufung aus dem Jahr 2007 um mehr als das Doppelte und lässt auf durchgehend hohe Infektionsraten in den nächsten Monaten schließen. Besonders betroffen sind die Schwäbische Alb und die Region Schönbuch. Gut die Hälfte der Erkrankten musste bislang stationär behandelt werden.
Meldung eingestellt am: 02.03.2010
Hepatitis A: Anfang März werden aus Frankreich mehr als 50 Fälle von Hepatitis A gemeldet (mit einer Häufung um die Städte Tarbes und Pau im Südwesten). Als Infektionsquelle stehen getrocknete Tomaten aus der Türkei in Verdacht, die inzwischen aus dem Verkehr gezogen wurden.
Meldung eingestellt am: 08.03.2010
Malaria: Malaria ist in Haiti endemisch. Durch das Erdbeben sind viele der obdachlos gewordenen Opfer sowie Tausende von Helfern durch Malaria-Infektionen gefährdet. Zwischen dem 12. Januar und dem 25. Februar wurden dem CDC 11 laborbestätigte Malaria-Fälle (P. falciparum) gemeldet. Es handelt sich dabei um 7 amerikanische Ersthelfer, 3 Haitianer und einen amerikanischen Touristen. Neben effektivem Mückenschutz ist derzeit eine Malaria-Chemoprophylaxe für Reisende nach Haiti empfehlenswert.
Meldung eingestellt am: 08.03.2010
Duchfallerkrankungen: Die Gesundheitsbehörden des Landes haben nach anfänglichem Zögern mehr als 120 Cholera-Fälle und einen Todesfall seit November 2009 bestätigt, wollen aber immer noch nicht von einer Epidemie sprechen. Mehr als die Hälfte der Erkrankten waren Kinder unter 15 Jahren. Die genauen landesweiten Zahlen sind nicht bekannt, die Behörden warnen jedoch vor einer Panikmache. Hygienemaßnahmen beachten.
Meldung eingestellt am: 02.03.2010
Gelbfieber: Im Bandjoun und Fantun Distrikt im Westen Kameruns sind erneut 3 Todesfälle nach einer Gelbfiebererkrankung bekannt geworden. Kamerun hat 2009 eine Massenimpfung in mehr als 60 Distrikten mit annähernd 7.4 Millionen Menschen durchgeführt, von der die genannten Distrikte bewusst ausgeschlossen wurden, da dort zuvor noch keine Gelbfiebererkrankungen aufgetreten waren. Impfschutz dringend empfohlen und ohnedies für alle Reisenden bei Einreise vorgeschrieben.
Meldung eingestellt am: 02.03.2010
Dengue: Mitte Februar hat die Regierung "Alarmstufe Grün" (1. Stufe eines Dengue-Alarmplans) für Gebiete unterhalb von 1.800 m landesweit ausgerufen. Alle Krankenhäuser müssen Präventions- und Notfallpläne für vektorübertragene Erkrankungen erarbeiten. Bei 11.179 neuen Fällen allein in 2010, von denen etwa 11% schwer verlaufen sind, sah sich die Regierung zu dieser Warnung gezwungen. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
Meldung eingestellt am: 08.03.2010
Chikungunya :In der an der Ostküste der Insel gelegenen Stadt Mananjary und ihrer Umgebung (Provinz Fianarantsoa) wurden 1.507 Chikungunya-Infektionen bestätigt. Insgesamt sind in der Region mehr als 44.000 Familien durch einen Ausbruch der durch Mücken übertragenen Viruskrankheit gefährdet. Schutz vor tagaktiven Stechmücken beachten.
Meldung eingestellt am: 08.03.2010
Viruserkrankungen, sonstige: Ärzte in Myanmar berichten von einer Zunahme von dengueähnlichen Infektionen, die sich als Chikungunya herausgestellt haben. Auch von vermehrten H1N1- und H5N1-Virus-Infektionen wird berichtet. Mückenschutz und hygienische Maßnahmen beachten.
Meldung eingestellt am: 08.03.2010
Listeriose: Der oststeirische Käsehersteller Prolactal konnte als Verursacher der neuesten Listeriose-Fälle in Österreich ausgemacht werden, nachdem sechs Menschen an mit Listerien verseuchtem Käse verstorben sind. In diesem Jahr wurden bis Anfang März 17 Listeriose-Fälle stationär behandelt. Insgesamt werden dem Ausbruch seit 2009 22 humane Fälle zugeordnet. Betroffen waren alle Bundesländer außer Vorarlberg und Tirol. Listeriose tritt selten auf, allerdings ist in den vergangenen Jahren ein Anstieg zu verzeichnen. Bei vielen Listeriose-Ausbrüchen weltweit bleibt die Quelle der Infektion ungeklärt.
Meldung eingestellt am: 08.03.2010
Meningokokken-Meningitis: Die diesjährige Meningitis-Epidemie trifft Togo früher und härter als erwartet mit 25 Toten bei bislang 108 Erkrankungsfällen. Es ist noch unklar, ob dies Anzeichen einer weiteren großen Epidemie sind, nachdem bereits 2009 nahezu 80.000 Menschen mit über 4.000 Toten durch Meningitis in Afrika zu beklagen waren. Impfschutz beachten.
Meldung eingestellt am: 02.03.2010
Wanzenplage: Die spanische Gesundheitsbehörde warnt vor einer Wanzenplage in Madrider Hotels – selbst Vier- und Fünf-Sterne-Hotels sind betroffen. Nachdem die Insekten in Spanien fast verschwunden waren, sind sie in den letzten Jahren infolge des internationalen Reiseverkehrs wieder auf dem Vormarsch. Typisch sind sog. „Wanzenstrassen“, d.h. mehrere Einstiche hintereinander an Armen und Beinen. In Einzelfällen kann es auch zu Urtikaria und bakterieller Superinfektion kommen.
Meldung eingestellt am: 08.03.2010